... und aus der aktuellen Neue Apotheken Illustrierte:
Die Atemwege
Heizungsluft und Tabakrauch machen krank
Stickige Heizungsluft sowie dauerhaft oder zu häufig angewendete
Schnupfenmedikamente können das sensible System der Atemwegsschleimhaut aus dem Gleichgewicht bringen. Die
Schleimhautoberfläche trocknet aus, die Flimmerhärchen, die die Atemluft von Staubpartikeln und
Krankheitserregern befreien, versagen ihren Dienst. Ideale Voraussetzungen also für Erkältungs-, Grippeviren und Bakterien. Wie man
die Funktionstüchtigkeit der Schleimhaut in Nase, Rachen und tieferen Atemwegen erhält, beschreibt die "Neue Apotheken Jllustrierte /
Gesundheit" in der Ausgabe vom 1. Januar 2003.
Inhalationen, zum Beispiel mit Meersalz, beugen gezielt trockenen
Atemwegen vor. Besonders wohltuend: Dampfbäder mit einem Zusatz von Menthol, Pfefferminz- oder Latschenkiefernöl.
Zusätzlich ziehen Tabakrauch und starke Luftverschmutzung die Luftwege in Mitleidenschaft. Tendenz der Lungenerkrankungen in den
Industrieländern steigend. Bei keiner grundlegenden Änderung der Lebensgewohnheiten werden, laut Expertenmeinung, Fälle von Asthma,
chronischer Bronchitis und Lungenkrebs bis zum Jahr 2010 um 25, beziehungsweise 30 Prozent
zunehmen.
Mit Sauna und Bewegung durch den Winter
Wenn Väterchen Frost an Fenster und Türen klopft, gilt es, die eigene
Immunabwehr zu stärken und den Kreislauf in Schwung zu halten, so dass Erkältungsviren keine Chance haben. Saunen und ausgiebige
Spaziergänge helfen dabei.
So sollte man mehrmals am Tag bei weit geöffneten Fenstern kurz
durchlüften, um trockene Heizungsluft durch Frischluft zu ersetzen.
Bewegung, die Sauna oder Wechselduschen ergänzen die "Frischluftdusche", wobei allerdings Menschen mit schweren
Herz-Kreislauf-Leiden bei diesem Fitnessprogramm vorsichtig sein und zuvor mit ihrem Arzt sprechen
sollten. Zur Erkältungsvorsorge gehört im Übrigen auch eine gute Ernährung mit ausreichend frischem Obst und Gemüse, so versorgt man sich
mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Pflanzliche Mittel aus der Apotheke können das
Immunsystem zusätzlich stärken, sie enthalten zum Beispiel Extrakte des Sonnenhuts oder der Wurzel von
Eleutherococcus.
Fragen Sie Ihren Apotheker um Rat.
Diabetiker:
Gefahr für die Knochen
Osteoporose heißt die Krankheit, die nicht nur quälende Schmerzen
bereitet, sondern auch Knochenbrüchen Vorschub leistet. Wie die
Erkrankung mit Diabetes zusammenhängt, erfahren Sie in der "Neue
Apotheken Jllustrierte / Gesundheit" vom 1. Januar 2003.
Eine gute Blutzuckereinstellung bietet auch gegen Osteoporose den besten Schutz, zu hohe Werte fordern die Knochenbrüchigkeit. Die Gründe: Liegen
die Blutzuckerwerte höher als 160 bis 180 Milligramm pro Deziliter, muss ein Diabetiker ständig zur Toilette. Zucker wird dann nämlich über die
Nieren ausgeschieden und nimmt dabei große Mengen Wasser aus dem Körper mit. Mit dem Wasser geht unter anderem auch viel Calcium verloren, das
die Knochen eigentlich für eine hohe Stabilität brauchen. Zudem lässt der Knochenschutz durch Östrogen bei schlecht eingestellten
Diabetikerinnen früher nach als bei gesunden Frauen.
Typ-1-Diabetiker sollten ihr Blut auch auf so genannte Autoantikörper
gegen das Schilddrüsengewebe testen lassen. Denn Diabetiker leiden
häufiger an bestimmten Schilddrüsenkrankheiten. Ein Überschuss an
Schilddrüsen-Hormonen kann wiederum den Knochenabbau begünstigen.
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